Kategorie-Archiv: Allgemein Amosophie

Zweieinhalb Jahre amoChange Group

Jumana Mattukat

Was für ein heilsamer Abend hinter mir liegt! 5 Frauen nahmen gestern an der amoChange Group im Februar in Bremen teil und haben sich gemeinsam mit mir auf den universellen Prozess eingeschwungen.

Ich bin jedes Mal aufs Neue gleichermaßen berührt und „von den Socken“ wie folgerichtig die Dinge geschehen, wie sich die Themen wie von selbst ordnen und wie wir selbst geführt sind. Lassen wir uns auf den universellen Prozess ein, in dem wir uns mit unserer inneren Stimme verbinden, uns vom Kopf ins Herz fallen lassen, dann führt uns das Leben an den für uns richtigen Platz. Dieses Gefühl zaubert mir in diesem Moment ein Lächeln ins Gesicht und ein warmes Flattern ins Herz hinein.

Seit fast 2,5 Jahren leite ich diese offene Gruppe, die einmal im Monat zusammen kommt. Einige Teilnehmer sind jedes Mal dabei, andere ab und an. Es gab Abende, die ich mit drei Menschen erlebt habe und Abende mit 12 Teilnehmern. Und es fühlte sich jedes Mal stimmig an. Zumindest hinterher. Wenn ich mich vorher um geringe Zusagen sorgte, dann verschwanden diese Sorgen jedes Mal bei ihrer Ankunft und sobald ich mein Bewusstsein im Herzen verankert hatte.

Überhaupt gab es an diesen Abenden nur dann „Irritationen“ wenn ich zurück in den Kopf und ins Ego rutschte. Dann machte ich mir Sorgen, ob die oder der neue Teilnehmer das vielleicht alles zu „spooky“ oder zu „eso“ fand, ob ich das richtige sage oder mache. Dann rutschte ich auch manchmal in meine mir Sicherheit versprechende Fernsehmoderatorinnenrolle zurück: neutral, professionell und mit den Zügeln in der Hand.

Wirklich tief ging es jedes Mal wenn ich mein „Herausfallen“ aus dem Herzen ansprach, meine Verunsicherung zugab oder ansprach, dass ich gerade auch nicht weiter weiß.

Immer dann – wenn ich mich traute, meine eigene Verletzlichkeit zu offenbaren – geschahen kleine Wunder:

Plötzlich fiel die Eingebung direkt in mich hinein und ich spürte genau, was als nächstes für uns als Gruppe dran war. Außerdem wirkte das Zeigen meiner echten Gefühle wie ein Herzensöffner für die Gruppe und wir stiegen gemeinsam noch eine Stufe weiter in unser Inneres.

Dort konnten wir anschauen, was ist; loslassen, was unserem Leben nicht mehr taugt; uns rückverbinden mit unserem innersten Wesenskern und schließlich mit den gefundenen Botschaften für neue Schritte in den jeweiligen Alltag zurückkehren!

Dann konnten wir Mut für das Angehen von Konflikten fassen, Trost finden, Wunden heilen und Energie und Kraft tanken.

Was für ein Geschenk! Ich bin dankbar, dankbar und dankbar, dass ich an diesem Platz meiner Bestimmung folgen darf und so viele Menschen sich auf dieses Abenteuer einlassen!

Wenn auch Ihr einmal an einem Abend in der amoChange Group teilnehmen möchtet, dann schaut hier, ob in Eurer Nähe eine angeboten wird. Es gibt sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Für Interessierte in Bremen und umzu, findet Ihr hier meine Seite.

Wenn Ihr mehr über die Entstehung der amoChange Group und die zugrundeliegende Philosophie erfahren möchtet: Dr. Christina Kessler

 

 

2014-12-23 13.41.12

Still werden vor Weihnachten – eine amoChange Group für Kinder

von Jumana Mattukat

Unter dem Motto „Still werden vor Weihnachten“ habe ich die Freunde meiner Kinder zu uns nach Hause eingeladen, um eine gemeinsame Stunde zu verbringen. Ich bin damit einem Impuls aus meinem Inneren gefolgt: vor zwei Wochen bin ich mit dieser Idee aufgewacht. Meinen frühmorgendlichen Impulsen folge ich inzwischen „gehorsam“, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie sowohl meinem Leben sehr förderlich sind als auch dem Wohle von anderen dienen.

Also habe ich eingeladen mit der Idee, auch Kinder spüren zu lassen, dass sie ganz bewusst Zugang zu ihrem Inneren finden können.

Kinder haben oft noch einen viel natürlicheren Zugang zu ihrer inneren Stimme als Erwachsene – mein Wunsch ist es, ihnen diese Möglichkeit des Rückzugs nach innen, des Befragens ihres ureigenen Ratgebers, deutlich zu machen.

Ich bin ziemlich aufgeregt vor dieser Verabredung, denn Kinder haben ein sehr ausgeprägtes Gespür für Unechtes und spiegeln es einem entsprechend deutlich.

Gleichzeitig ist das der Grund, warum ich nicht all zu viel vorbereitet habe, sondern mich ganz bewusst von meiner Intuition führen lassen möchte wenn wir erst einmal zusammen sitzen. Denn in diesem Punkt habe ich inzwischen bedingungsloses Vertrauen: Sofern ich wirklich in meinem Inneren verankert bin und meiner inneren Stimme folge, bin ich gleichzeitig verbunden mit etwas Größerem, das mich führt und dann kann gar nichts schiefgehen.

Den Regeln des universellen Prozesses zu folgen ist sehr viel mehr wert als ein ausgefeilter Ablaufplan 😉

Nachdem ich mir das nun wieder klar gemacht habe, bin ich ganz ruhig, denn in meinem Herzen spüre ich meine reine Gesinnung und ich habe die einladende Hand der Gnade ergriffen. Nun bin ich gespannt wie es werden wird ….

-Fortsetzung folgt-

Einige Stunden später

Als dann plötzlich alle 10 Kinder zwischen 8 und 12 Jahren um mich herum saßen und mich erwartungsvoll anschauten, meldete sich eine Stimme in meinem Kopf, die sagte: „Na, versau das mal nicht, wie stehen Deine Kinder sonst vor ihren Freunden da?“ Das war ganz klar nicht die innere Stimme, sondern irgendeine, die etwas gegen „nach innen gehen“ hat und mir nicht wohlgesonnen ist.

Ich blendete sie aus und ließ stattdessen einmal die Klangschale ertönen.

Den Moment auszuhalten bis sie verklingt, ohne zu denken: „Oh jetzt muss aber schnell Programm für die Kinder her.“ Das war wohl entscheidend und ist wahrscheinlich die Voraussetzung, um überhaupt Raum für Stille zu kreieren.

Dieser Raum war dann da, die Kinder machten sehr bereitwillig mit und ließen sich auf alles ohne Vorbehalte ein. Natürlich gab es auch einen Jungen, der das alles doch vielleicht ein wenig albern fand und entsprechend Quatsch machte. Ich habe das aber einfach nicht als Störung, sondern als „Ja, das gehört auch dazu.“ gewertet und so wurde es auch nicht zum Störfaktor. Der universelle Prozess lässt sich gewiss nicht von der Wildheit eines kleinen Jungen aufhalten

😉

Nach einer Körperreise, einem reinigenden Tanz, zwei spielerischen Übungen und einer Meditationsübung, schlossen wir die Runde, indem jeder sagte, was ihr oder ihm (außer den Geschenken) an Weihnachten am Besten gefällt. Für mich war das der berührendste Moment des Treffens, denn alle Kinder haben in Variation letztlich das selbe gesagt: „dass wir alle (als Familie) zusammen sind.“

Nach drei Weihnachtsliedern sind wir dann auseinander gegangen.

Als alle Freunde weg waren, haben meine beiden Kinder und ehrlichsten Kritiker mir den Ritterschlag verpasst: „Das war echt schön, Mami!“ Das fand ich auch!

Na dann: Fröhliche Weihnachten!

Um 11 Uhr wird still gestanden

von Jumana Mattukat

„Standing still“ – so heißt eine Initiative, die Jo von Beust (CID in München) ins Leben gerufen und uns im letzten Seminar von Christina Kessler vorgestellt hat.

Um Punkt 11 Uhr an jedem Tag lassen die anderen Teilnehmer und ich seit dem den Stift fallen und kommen für eine Minute zur Ruhe.

Diese Minute ist dazu gedacht, sich zu besinnen, innezuhalten und sich auf das Wesentliche im eigenen Leben auszurichten.

So kurz, so einfach und so wirksam!

Mich auf das Wesentliche zu konzentrieren hilft mir ungemein wenn ich mich gerade über eine Nichtigkeit ärgere, durch den Tag haste oder mir etwas Sorgen bereitet.

Ich genieße diese eine Minute ganz besonders, selbst wenn ich am Morgen schon meditiert habe, später noch Yoga auf dem Zettel habe oder mit anderen Mitteln dafür sorge, mich in meinem Herzen zu verankern.

Für mich ist das Schönste daran, dass ich weiß, dass der „Rest der Gang“, also die anderen Seminarteilnehmer und auch meine Freunde, denen ich von „standing still“ erzählt habe, genau zum selben Zeitpunkt innehalten. Dadurch wird mir noch einmal mehr bewusst, was ich schon fühle: wir alle sind wirklich miteinander verbunden!

Ein warmes, beruhigendes und Halt gebendes Gefühl breitet sich dadurch in mir aus.

Mein Herz wird ganz weich während ich mich verbunden fühle mit meinem innersten Kern und den Herzen meiner lieben Mitstreiter.

Auch gefällt mir daran die Vorstellung, dass wirklich jede Art von Beschäftigung unterbrochen wird. Mir kommt dabei das Bild vom Dornröschen Schloss, das urplötzlich in tiefen Schlaf versinkt. Der Koch, der dem Laufburschen so eben eine Ohrfeige geben will wird ebenso unterbrochen wie die Magd, die das Huhn rupft.

Noch sind wir eine kleine Gruppe. Aber sie wächst, denn viele fühlen sich davon angesprochen, es erfüllt genau die wesentlichen Bedürfnisse unserer heutigen Zeit: dem Wunsch nach Ruhe und Sinn und dem Wunsch nach wirklicher Verbindung, nach Gemeinschaft.

Wie es wohl wird wenn es wächst? Was es wohl für eine Qualität hätte wenn ein ganzes Land um 11 Uhr innehält? Wenn zwei Streitende in ihrem Konflikt gestört werden, eine Mutter ihr Kind nicht weiter anschreit oder ein Schlachter kurz vor dem Todesstoß doch noch einmal in die Augen des Tieres schaut?

Eine schöne Vision, ich bin sehr gespannt und Danke Dir von Herzen, Jo, dass Du es in die Welt gebracht hast!

Weitere Informationen:

http://standingstill.info/Start_de.html

 

amoChange Group – eine Bewusstseinsreise…

“Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen.” singt Xavier Naidoo – in gewisser Weise ist das die Idee der “amoChange group” nach Dr. Christina Kessler.

Bei diesem Format treffen sich Menschen regelmäßig in vielen Städten Deutschlands, Österreich und der Schweiz unter dem Motto “Wer sich selbst ändert, der ändert auch die Welt”. Individuelle Themen aus den Bereichen Partnerschaft, Familie, Beruf oder Gesundheit werden ebenso angegangen wie der (Bewusstseins)Wandel in der Welt.

von Jumana Mattukat

“Ist das so was wie ne Gruppentherapie?” Weiterlesen